Nachbau von Grimms „Vier Elemente“

Die Holzspielzeuge von Grimms sind toll, aber leider auch ziemlich teuer. Außerdem habe ich viel Spaß daran, mit Holz zu arbeiten, und mit meiner Dekupiersäge selbst Dinge aus Holz herzustellen. Deshalb habe ich mich daran gemacht, den Baukasten „Vier Elemente“ von Grimms nachzubauen.

Angeregt wurde ich dabei von Edelgard, die in diesem und anderen Blogbeiträgen zeigt, wie sie Holzspielzeug nachgebaut hat. Für das erste Projekt habe ich mit die „Vier Elemente“ herausgesucht, da das relativ gut auszusägen geht und es auch nicht schlimm ist, wenn die Säge nicht immer auf der vorgezeichneten Linie bleibt, wie das bei mir auch der Fall war.

Zuerst habe ich mit Bleistift das Muster aufs Holz übertragen.

Dann habe ich alles ausgesägt und abgeschliffen. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht meinen Bandschleifer hatte (der kam erst danach!) musste ich alles per Hand glattschleifen – Das war eine Arbeit!

Anschließend ging es ans Bemalen. Ich habe ein paar Grundfarben speichelechter Acrylfarbe, aus denen ich mir die Farben zusammen mische. Außerdem mische ich immer Wasser dazu, da ich es schön finde, wenn man das Holz unter der Farbe noch sieht.

Nachdem ich alles mit einer Leinöl-Bienenwachs-Politur behandelt habe, ist das Puzzle fertig. Aber es ist ja viel mehr als ein Puzzle!

Autos können darunter hindurch fahren…

Die Bausteine können zu Kunstwerken gestapelt…

…oder neu sortiert werden!

Damit ist ganz viel möglich, kreative Spielwelten können entstehen!

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Geschichtensäckchen: Die kleine neugierige Ente

Das Geschichtensäckchen mit der kleinen neugierigen Ente ist mein absolutes Lieblings-Säckchen. Ich weiß leider nicht mehr, woher ich die Geschichte habe – aus irgendeinem Buch.

Es geht darum, dass das Entchen allein auf dem großen See herumschwimmt. Mama und Papa Ente rufen es, aber es hört nichts, da es gerade mal wieder den Kopf unter Wasser gesteckt hat. Sie rufen nochmal, das Entchen kommt nach Hause, legt sich ins Stroh und schläft ein.

Eine ganz einfache, süße Geschichte. Die Kinder lieben sie, besonders, weil sie mit Mama und Papa Ente nach dem kleinen Entchen rufen dürfen: „Entchen, wo bist du?“

Für die Wiese und den Teich habe ich einfach farblich passende Tücher genommen, das Entenhaus ist aus Eisstielen geklebt. Die Entenfamilie habe ich mit der Dekupiersäge gesägt, abgeschliffen und mit speichelechten Farben bemalt. Man kann aber auch einfach Badeentchen nehmen.

Geschichtensäckchen: Die kleine Schnecke

In dieser Geschichte geht es um die kleine Waldschnecke, die nicht mehr im Wald leben möchte und deshalb in die Stadt kriecht. Die Geschichte habe ich hier gefunden: https://www.arbeitsblaetter.org/

Ich habe die Geschichte an ein paar Stellen etwas abgewandelt, so sind es bei mir zum Beispiel keine Schulkinder, sondern Kindergartenkinder. Ich zähle dann meist die Namen der zuhörenden Kinder auf, und ein Kind darf aufstehen, und die Schnecke in den Garten bringen. Außerdem gibt es bei mir ein Auto in der Stadt.

Die kleine Schnecke ist eine Fingerpuppe, die ihren Kopf ins Häuschen ziehen kann. Der Weg ist ein selbstgehäkeltes Schneckenband. Die Bäume, die Häuser und das Auto habe ich selbst aus Holz ausgesägt und bemalt. Der Garten ist ein einfaches, grünes Tuch.

Natur-Bausteine

Die Idee, Naturbausteine selber zu machen, habe ich von der Seite Adventure in a Box. In diesem englischsprachigen Blog findet man außerdem noch ganz viele Anregungen und Ideen zum Selbermachen, ein paar Dinge werde ich bestimmt noch ausprobieren.

Für die Bausteine habe ich mir zuerst einen großen Ast gesucht, und nach etwas Trocknungszeit in verschieden große Stücke gesägt. Dazu habe ich meine Stichsäge und meine Dekupiersäge verwendet, wenn man andere Sägen hat, kann man sicher auch andere Sägen verwenden. Nach dem Sägen habe ich die Stücke mit dem Bandschleifer abgeschliffen.

In einige der Stücke habe ich mit der Bohrmaschine Löcher gesägt. Man kann sie mit Rundhölzern miteinander verbinden kann, und so können im Spiel zum Beispiel Zäune für Tiergehege entstehen. In andere Stücke habe ich mit dem Forstner-Bohrer Löcher gebohrt.

Die geschliffenen Teile habe ich anschließend mit Leinöl behandelt. Ich weiß nicht, ob das unbedingt notwendig ist, und ich würde das beim nächsten Mal wohl nicht mehr machen, da mir die Teile in Natur besser gefallen.